Warum bewegen sich Aktienmärkte in Trends?

Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg trendbasierter Anlagestrategien besteht natürlich darin, dass Märkte auch tatsächlich Trends aufweisen. Thomas Müller ist bereits seit 1988 Trendbrief-Herausgeber (Europas erster Trendfolgebrief), und nach der Meinung von PD Dr. Hubert Dichtl gibt es immer mehr wissenschaftliche Studien, die erklären, warum Trends existieren bzw. wie Trends entstehen (siehe z.B. Hurst/Ooi/Pedersen (2013): Demystifying Managed Futures, in: Journal of Investment Management, Vol. 11, 42-58).

Als wesentlicher Ausgangspunkt für das Entstehen eines Trends wird in der Wissenschaft eine ursprüngliche Unterreaktion des Aktienmarktkurses auf neue Informationen gesehen. Die Behavorial-Finance-Forschung hat diverse Verhaltensweisen von Marktteilnehmern nachgewiesen, die diesen Effekt unterstützen. So beschreibt beispielsweise der sogenannte Dispositions-Effekt das Verhalten von Marktteilnehmern, Anlagen früh bzw. zu früh wieder zu verkaufen, die gerade Gewinne erwirtschaftet haben, wodurch der Preisanstieg dieser Anlagen gebremst wird.

Nachdem beispielsweise ein Aufwärtstrend eingesetzt hat, führen andere Phänomene – wie z.B. das wissenschaftlich nachgewiesene Herdenverhalten – dazu, dass sich der tatsächliche Preis weit über den fundamental gerechtfertigten hinaus bewegt. Ab einem gewissen Zeitpunkt wird diese Überreaktion des Preises vom Markt wahrgenommen, und es kommt zu einer Trendumkehr.

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