boerse.de-Weltfonds

Das sind die tatsächlichen Kosten bei ETFs

Die Kosten einer Investition spielen bei der langfristigen Vermögensanlage eine sehr wichtige Rolle. Dabei gilt es, neben der relativ transparenten Gesamtkostenquote (TER = Total Expense Ratio), die im Produktbeiblatt KIID (engl.: Key Investor Information Document) eines jeden Fonds enthalten ist, auch die versteckten und risikobehafteten Kosten eines Produktes zu berücksichtigen. Hierzu sollten sich Anleger zunächst mit der Kostenstruktur von Fonds befassen. Wichtig ist vor allem, wofür Fonds Gebühren verlangen und ob diesen eine tragbare Kosten-Nutzen-Relation gegenübersteht. So können z.B. die angegebenen Kosten für einen Dax-ETF von 0,16% real deutlich höher sein als die 1,81% für den boerse.de-Weltfonds. Wie immer im Leben ist es wichtig zu wissen, welche Leistung Anleger für die bezahlten Gebühren erhalten.

Im vorliegenden Beitrag gehen wir auf die gängigen Definitionen und Vereinbarungen in Bezug auf die Kosten eines Fonds ein. Denn immer wieder stellen wir fest, dass Entscheidungen allein auf Basis der TER getroffen werden. Dabei gibt es noch eine Reihe anderer Kosten, die auf Basis der Gesetzeslage nicht veröffentlicht werden müssen, zu berücksichtigen. Zunächst einige Definitionen, die jeder Anleger kennen sollte:

Ausgabeaufschlag (Agio)

Der Ausgabeaufschlag (Agio) ist eine einmalige Gebühr, die beim Fondserwerb anfällt. Er stellt die Differenz zwischen dem höheren Ausgabe- und dem niedrigeren Rücknahmepreis dar und wird üblicherweise in Prozent angegeben. Der boerse.de-Weltfonds erhebt übrigens keinen Ausgabeaufschlag!

Verwaltungs- bzw. Managementgebühren

Darüber hinaus fallen bei Fonds auch diverse Verwaltungsaufwendungen z.B. für Information, Controlling, Depotführung, Research oder die Vergütung des Managements an. Die in Prozent angegebenen Gebühren werden jeden Monat anteilig von der Wertentwicklung abgezogen und direkt dem Fondsvermögen entnommen. Die Höhe der Verwaltungsgebühren hat deshalb einen großen Einfluss auf die langfristige Performance eines Fonds. So müssen Anleger bei Rentenfonds mit einer laufenden jährlichen Belastung von 0,5% bis 1,3%, bei Aktienfonds mit 0,8% bis 3% rechnen. Die Kosten beim boerse.de-Weltfonds liegen mit 1,81% p.a. auf einem in Bezug auf die angebotene Leistung günstigen Niveau. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) kommen dagegen lediglich auf eine Verwaltungsgebühr von 0,05% bis 0,75% p.a. und eignen sich dadurch als kostengünstige Alternative, um z.B. einen ganz bestimmten Markt abzubilden.

Performance-Gebühr

Viele Fonds erheben neben einem Ausgabeaufschlag und den laufenden Verwaltungs- bzw. Managementgebühren eine zusätzliche Performance-Gebühr, die in der Regel zwischen 5% und 25% liegt. Damit soll die besondere Leistung des Fondsmanagements belohnt werden. Die Zusatzgebühr orientiert sich an einer bestimmten absoluten oder relativen Zielvorgabe wie z.B. der Outperformance gegenüber einer bestimmten Benchmark oder der Erzielung eines neuen Höchststandes (High Watermark). Die Outperformance-Variante ist für Anleger unvorteilhaft, wenn der Fonds z.B. im Abwärtsmarkt lediglich etwas weniger als der Vergleichsindex verliert. Dagegen wird bei der High-Watermark-Methode erst dann eine Performance-Gebühr fällig, wenn der Fonds auch tatsächlich einen neuen Höchststand erreicht hat. Beim boerse.de-Weltfonds beträgt die Performance-Gebühr 10%, wodurch die für Anleger enorm wichtige risikoreduzierende Eigenschaft vergütet wird.

Total Expense Ratio (TER)

Aus Transparenzgründen verlangt der Gesetzgeber von den Fondsgesellschaften seit Anfang 2004 im vereinfachten Verkaufsprospekt und im Jahresbericht den Ausweis einer sogenannten Total Expense Ratio (TER) bzw. Gesamtkostenquote. Darin werden die innerhalb eines Geschäftsjahres angefallenen Kosten zum durchschnittlichen Fondsvolumen ins Verhältnis gesetzt. Mit der TER werden die Verwaltungs-, Depotbank-, und Vertriebsgebühren erfasst. Bei ETFs kommen eventuell noch Lizenzgebühren für Indexanbieter dazu. Weitaus wichtiger ist jedoch, was in der TER nicht enthalten ist. Hierzu gehören vor allem die Transaktionskosten auf der Fondsebene. Diese fallen bei jedem Kauf oder Verkauf, den der Fonds tätigt, an. Die „echten“ Kosten eines Fonds können also weitaus höher sein, als von der TER ausgewiesen. Ein Beispiel:

Reale Kosten eines Dax-ETFs

In der folgenden Grafik haben wir die Performance für den Zeitraum von Februar 2001 bis zum 9. Mai 2019 eines der größten Dax-ETFS mit der Wertenwicklung des Dax verglichen. Sie sehen:

Der Dax hat in diesen 18 Jahren den korrespondierenden ETF um 26% outperformt. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 3,54% beim Dax gegenüber 2,68% beim ETF, obwohl der Fonds im Prospekt eine TER von lediglich 0,16% ausweist. Die Differenz der gesamten Unterperformance in Höhe von 0,86% p.a. beinhaltet folglich interne Kosten von 0,7% p.a. Bei anderen Fonds kommen wir zu einem vergleichbaren Ergebnis. Das bedeutet:

Mit der TER wird nur ein Bruchteil der „echten“ Kosten bei ETFs ausgewiesen. Zusätzliche Auslagen für Umschichtungen aufgrund von Neugewichtungen und Steuern vermindern den Wert eines ETFs zusätzlich. Hinzu kommt:

Der kostengünstige Kauf eines kompletten Aktienindex via ETF garantiert noch keinen effizienten Vermögensaufbau. Dies ermöglicht erst eine aktive und risikoreduzierende Strategie, so wie sie beim boerse.de-Weltfonds zum Einsatz kommt! In welchem Verhältnis die Kosten eines Fonds zu den Risiken eines Investments stehen, werden wir in einem weiteren Beitrag ausführlich untersuchen. Übrigens:

Neben einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis liegt ein weiterer wesentlicher Pluspunkt des boerse.de-Weltfonds darin, dass Fondsanteile so einfach wie eine Aktie an jedem Handelstag über die Börse Stuttgart ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden können. Damit erfüllt der boerse.de-Weltfonds die drei wichtigsten Kriterien für eine solide langfristige Geldanlage: Sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis, robuste Wertentwicklung und hohe Verfügbarkeit!

Wie Sie den boerse.de-Weltfonds (WKN A2JNZK) zur langfristigen Vermögensbildung einsetzen können, erfahren Sie im boerse.de Special, das wir Ihnen gerne per Post oder per E-Mail zusenden.

Der boerse.de-Weltfonds mit der WKN A2JNZK kann ohne Ausgabeaufschlag* bei jeder Bank, Sparkasse oder jedem Onlinebroker über die Börse Stuttgart erworben werden.

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Eckdaten zum boerse.de-Weltfonds

WKN A2JNZK
ISIN LU1839896005
Initiator boerse.de Finanzportal AG
Anlage­management boerse.de Vermögens­verwaltung GmbH
KVG / Emittent IPConcept (Luxemburg) S.A.
Verwahrstelle DZ PRIVATBANK S.A.
Wertpapier­gattung Mischfonds
Ertrags­verwendung Thesaurierend
Anlage­strategie boerse.de-Weltfonds-Strategie
Anlageregion Weltweit
Anlagefokus rund 4000 Aktien
Adjustierung monatlich
Readjustierung laufend
Referenzwährung EUR
Handelsstart 22. Oktober 2018
Mindestanlage 1 Fondsanteil
Ausgabeaufschlag 0%*
Kosten 1,81%* p.a.
(Stand: 15. Februar 2019)
Erfolgs­bezogene Kosten 10%, sofern vorherige Wertminderungen ausgeglichen wurden
Empfohlener Handelsplatz Stuttgart
Sparplanfähigkeit ja
* bei der Kostenquote handelt es sich um eine vorläufige Schätzung. Eine detaillierte Kostenaufstellung ist im Verkaufsprospekt hinterlegt

Fakten zum boerse.de-Weltfonds

Rund 4000 Aktien in einem Fonds: weltweite Diversifikation!
Prognosefreie, robuste, risikoreduzierte Anlagestrategie!
Fortlaufende Berechnung der optimalen Aktienquote (zwischen 0% und 100%)!
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